Rosen umpflanzen - Tipps & Tricks
Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, eine Rose umzupflanzen. Mit den richtigen Maßnahmen und dem perfekten Zeitpunkt kannst du dafür sorgen, dass deine Rose am neuen Standort gut anwächst und gesund bleibt.
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Rosen um- & verpflanzen
Manchmal ist ein Umpflanzen bzw. Verpflanzen einer Rose unausweichlich, und dann stellt sich für viele Gärtner die Frage: Kann man eine Rose, die bereits seit Jahren an ihrem angestammten Platz ist, verpflanzen? Die Antwort hierauf lautet: Ja, das ist durchaus möglich, allerdings solltest du hierbei ein paar hilfreiche Tipps beachten.
Voraussetzungen für ein gelungenes Umpflanzen
- Der richtige Standort: Hast du den neuen Standort der Rose gefunden, solltest du den Boden gut durchlockern und dafür sorgen, dass er nährstoffreich ist.
- Ausrichtung zur Sonne: Die Ausrichtung zur Sonne spielt eine wichtige Rolle. Optimal für Rosen ist viel Sonne, ohne jedoch zu großer Hitze ausgesetzt zu sein. Richte deine Rosen daher nach Südosten oder Südwesten aus.
- Luftzirkulation: Ein entscheidender Faktor beim Umpflanzen ist die Luftzirkulation. Pflanze die Rosen so, dass sie von einem mäßigen Luftzug erfasst werden. So trocknen die Blätter der Rose nach einem Regen schneller und bieten Pilzen oder anderen Schädlingen keinen Nährboden.
Wann pflanzt man Rosen am besten um?
Grundsätzlich kannst du Rosen das ganze Jahr über umpflanzen. Ideal ist jedoch die sogenannte Vegetationsruhe zwischen Oktober und Anfang Dezember. So haben die Rosen noch die Möglichkeit, vor dem Winter anzuwachsen, da sich im Herbst die Wurzeln noch entwickeln.
Wie pflanzt man Rosen in ein neues Beet um?
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- Rückschnitt: Sobald die Rose ihre Blätter verloren hat, schneidest du sie stark zurück, damit du leichter an den Wurzelstock herankommst.
- Wurzelstock anpassen: Ist die Rose ausgegraben, passt du den oberirdischen Teil der Rose dem erhaltenen Wurzelstock an. Das heißt: Konntest du nur einen kleinen Teil des Wurzelstocks retten, muss auch der obere Teil klein sein.
- Pflanzloch: Hebe das neue Pflanzloch großzügig aus. Es sollte so tief sein, dass die Wurzeln ohne Knicken hineinpassen.
- Nährstoffbad: Bevor du den alten Rosenstock an seinen neuen Bestimmungsort setzt, kannst du ihm durch ein Bad in einem Pflanzenstärkungsmittel Nährstoffe zuführen, z. B. mit dem Neudorff Homöopathisches Rosen-Elixier.
- Veredelungsstelle: Achte darauf, dass die Veredelungsstelle der Rose etwa 5 cm mit Erde bedeckt ist.
- Erdballen mitnehmen: Versuche, so viel Erdballen wie möglich mit in das neue Pflanzloch zu nehmen, damit die Rose schneller anwächst.
- Angießen: Danach drückst du die Erde rundherum an und gießt sie gut.
- Winterschutz: Im Winter empfiehlt es sich, die Erde um die Rose herum anzuhäufeln und eventuell mit Tannenreisig abzudecken.
- Sommer: Wenn die Umpflanzung im Sommer erfolgt ist, solltest du den Rosenstock vor zu starker Sonneneinstrahlung schützen.
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